Die Ausbildung

zum zahnärztlichen Psychotherapeuten ist vielschichtig und wird nur von wenigen Institutionen angeboten. Grundvoraussetzung ist die absolut sichere Handhabung und Umsetzung der zahnheilkundlichen Maßnahmen, die der Behandler einsetzen will. Berufsanfänger, die unsicher in zahnärztlicher Diagnostik und effizienter Therapie sind, sollten keine Oralophobiker behandeln.
Darüber hinaus darf nicht von jedem Zahnmediziner verlangt werden, dass er eine "psychologische Ader" besitzt, sondern nur diejeni­gen, die sich ernsthaft für Psychologie und Psychotherapie interessieren, sollten sich angesprochen fühlen. Von Vorteil ist es natürlich, wenn bereits Selbsterfahrungsschritte oder noch besser eine eigene Psychotherapie erfolgreich durchlaufen wurden. So sind innere Mechanismen, Introjekte, Konfliktkonstella­tionen und interne Lösungsstrategien besser verfügbar.

Da die Oralophobie eine Krankheit darstellt, reicht die Kenntnis mo­nomaner Verfahren wie Hypnose, NLP etc. bei weitem nicht aus. Im Vordergrund stehen vielmehr neben der allgemeinen Neurosenlehre psychoanalytische, tiefenpsychologische und verhaltenspsychologische Kenntnisse, Psychopharmakologie und die spezielle Psychody­namik der Phobiker. Entspannungstechnologien, die oben beschrie­benen Softmethoden und zusätzliche Verfahren ergänzen das Ausbildungsspektrum.
Besonderes Augenmerk wird auf die diagnostischen Kriterien der sekundären Oralophobie gelegt, damit der Behandler den Patienten auch zur begleitenden Therapie der Grundstörung an den entspre­chenden Facharzt/Psychologen überweisen kann, bzw. kann dadurch ein evtl. Abgleiten des Klienten in regressive oder psychotische Zu­stände verhindert werden.
Aus der besonderen Bedeutung des Mundorgans und der damit ver­bundenen Erlebensweise der Patienten bedingen sich dann letztlich die verschiedenen psychotherapeutischen Ansätze und settings. Da­bei sind von besonderer Wichtigkeit eine Vielzahl von tiefenpsycho­logischen Strategien, die das Angstkonzept des Patienten auflösen helfen und so eine Heilung ermöglichen. Es hat sich gezeigt, dass diese Art von Vorgehensweise sehr effIzient ist und in relativ kurzer Zeit dem Oralophobiker einen Einstieg in eine "normale" zahnärztli­che Behandlung ermöglicht. Unsere Ausbildung erfolgt im Rahmen von Wochenendseminaren von jeweils 18 - 24 Stunden (Freitag-Sonntag). Einschließlich des klinischen Teils umfasst das Ausbildungscurriculum ca. 170 Stun­den.

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Oralophobie®, Oralphobie® und Oralpsychologie® sind beim Deutschen Patentamt eingetragene Markenzeichen des Deutsches Institutes für Psychosomatische Zahnmedizin Psychologie in der Zahnheilkunde und Zahnärztliche Psychotherapie-Achern.


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