
Phobie ist krankhafte Angst. Eine angstauslösende Situation, oder auch nur der Gedanke daran, kann Symptome wie: Herzrasen, Übelkeit, Kurzatmigkeit, Erstickungsgefühl, etc. auslösen. Die Phobie kann eine Panik auslösen, eine angstvolle, kopflose Erregung, die bei plötzlicher und unerwarteter Gefahr auftritt. Typisch sind die ziellose Flucht und das Fehlen jeder vernünftigen Kontrolle.
Als Hauptursache für die Entwicklung der Phobie werden in der Regel eigene schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit (vor allem in der Kindheit – Behandlung unter Androhung von Strafe, Fesseln am Stuhl, Zahnextraktionen ohne Betäubung, Behandlung trotz andauernden Schmerzen-) mit anderen Behandlern erlebt.
Oft finden sich als Ursachen Erzählungen und Schreckensgeschichten über zahnärztlichen Maßnahmen, die aus dem Umfeld aufgenommen werden. Ebenfalls können ängstliche Eltern ihre eigenen Kinder in dieser Hinsicht negativ beeinflussen.
Grundsätzlich ist Angst als wirkungsvoller Schutz vor Gefahren sinnvoll. Als Schutzmechanismus treten u.a. verstärkt körperliche Symptome wie z.B. Muskelverspannungen, Schwitzen, Herzrasen mit Atemnot, Schwindel, Übelkeit auf.
Diese Reaktionen sind in sich gesundheitlich nicht schädlich, aber sie können dadurch die Angst sogar verstärken. Umgekehrt ist es möglich, durch körperliche Entspannung oder Beruhigung Angst abzubauen.
Ebenfalls fest an die Angst ist die Schmerzintensität verknüpft. Je höher die Angst, desto intensiver ist das Schmerzempfinden. Sogar die Erwartung daran, dass der Schmerz eintritt, kann Angstsituationen auslösen oder verstärken.
Nach ICD-IO F40.2 ist die Oralophobie eine Krankheit, weil sie die folgenden Kriterien erftüllt:
© Dr. P. Macher. Deutsches Institut für Psychosomatische Zahnmedizin Psychologie in der Zahnheilkunde und Zahnärztliche Psychotherapie www.oralophobie.de Oralophobie®, Oralphobie® und Oralpsychologie® sind beim Deutschen Patentamt eingetragene Markenzeichen.
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Datum der letzten Aktualisierung: 22.03.2008