
Tiefenpsychologisch dreht es sich bei der Oralophobie ja auch gar nicht um den Zahn und seine Behandlung, sondern um die Manipulation in einem entwicklungsgeschichtlich und psychologisch höchst komplex zu verstehenden Gesamtsystem, dessen einer kleiner aber wichtiger Bestandteil der Zahn ist.
Die enorme Anzahl der lebensnotwendigen Sinneswahrnehmungen und Funktionen, die durch das Mundorgan ausgeführt werden können, sind lernpsychologisch von großer Wichtigkeit und entscheidend für die Persönlichkeitsentwicklung des Individuums (orale Phase).
Nur am Rande sei erwähnt, dass der Unterkiefer entwicklungsgeschichtlich ein Hörknöchelchen (also Teil eines Sinnesorgans) darstellt. Und nervale Strukturen des Trommelfells finden wir im Parodont (Zahnhalteapparat) und in der Cornea (Hornhaut) wieder.
Die Vielzahl dieser nur peripher umrissenen wichtigen Aufgaben des Mundorgans und der großen psychologischen und sozialen Bedeutung machen erklärlich, dass Manipulationen und Verletzungen in diesem Bereich - unabhängig von Kultur und Rasse - oftmals angstbesetzt sind und und leicht tiefgreifende Traumen verursachen können, die sich auf die gesamte Persönlichkeit und Lebensqualität des Betroffenen niederschlagen. (© Dr. P. Macher. Deutsches Institut für Psychosomatische Zahnmedizin Psychologie in der Zahnheilkunde und Zahnärztliche Psychotherapie www.oralophobie.de)
| Datenschutz | Impressum | Disclaimer | Sitemap | Kontakt |
Oralophobie®, Oralphobie® und Oralpsychologie® sind beim Deutschen Patentamt eingetragene Markenzeichen des Deutsches Institutes für Psychosomatische Zahnmedizin Psychologie in der Zahnheilkunde und Zahnärztliche Psychotherapie-Achern.