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Mehr Gerechtigkeit und Therapiefreiheit durch Festzuschüsse für Zahnersatz 

Bisher war es so, dass die Krankenkasse einen prozentualen Zuschuss zu den anfallenden Kosten trug. Dies führte dazu, dass

Diese Regelung war ungerecht und schränkte den Patienten in seinen Wahlmöglichkeiten ein.

Ab dem 1. Januar 2005 gilt für Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ein völlig neues Zuschuss-System, wenn es um den Zahnersatz geht. Der Zuschuss der Krankenkasse orientiert sich nicht mehr an der gewählten Therapie, sondern am Befund.
Bei einen bestimmten Befund - z.B. einen fehlenden Zahn - wird ein sog. befundbezogener Zuschuss gewährt. Dabei spielt es dann keine Rolle mehr, wie diese Lücke versorgt wird: ob mit einer festen Brücke vom linken zum rechten Nachbarzahn, einer vollverblendeten Brücke oder einem Implantat.
Die Leistungspflicht der Krankenkasse wurde infolgedessen in einigen Fällen ausgeweitet.

Das Gesetz unterscheidet drei Formen von Zahnersatz.

 

Versicherte mit einem geringen Einkommen (zum Beispiel Sozialhilfeempfänger), die Zahnersatz benötigen, bekommen von ihrer Krankenkasse einen zusätzlichen Festzuschuss, so dass sie die Regelversorgung kostenfrei erhalten. Als geringes Einkommen gelten für das Jahr 2006 monatliche Bruttoeinnahmen bis zu 980 Euro für Alleinstehende.

Aber auch Normalverdiener können mit der gleitenden Härtefallregelung Anspruch auf einen erhöhten Festzuschuss haben. Dieser hängt von der Einkommenshöhe ab. Versicherte müssen bis zum Dreifachen des Betrages, um den ihr eigenes Einkommen vom geringen Einkommen abweicht, selbst aufbringen. Beispiel: Wer als Alleinstehender 1.100 Euro verdient, liegt 120 Euro über der Zuzahlungsbefreiungsgrenze (980 Euro) und muss daher für die Regelversorgung maximal 360 Euro an Eigenbeteiligung leisten. 


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letzte Änderung: 20.05.2012

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