Implantate

Gesunde Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden. Eine unauffällige und natürliche Lösung. Anspruchsvoll in der Ästhetik und langfristig im Nutzen

Die  Implantate

sind künstliche Zahnwurzel, die in der Kieferknochen eingepflanzt werden. Heute werden ausschließlich Schrauben- oder Zylinderimplantate aus Titan verwendet. 
Dieser Werkstoff hat sich als ausgesprochen körperverträglich erwiesen.  

Rund 450.000 Implantate werden jedes Jahr in Deutschland eingesetzt – Tendenz steigend.

Zahnimplantate werden immer dann eingesetzt, wenn natürliche Zähne zur Aufnahme einer Überkronung (Einzelkrone) oder als Brückenpfeiler für die Überbrückung einer Zahnlücke durch eine Brücke fehlen. 
Auf die (meistens abschraubbaren) Pfeiler der Implantate können dann einzelne Zahnkronen geschraubt oder zementiert werden. Oft werden festsitzende Brücken als Zahnersatz auf die Implantate gesetzt. Sie werden auch für die Verankerung herausnehmbarer Prothesen verwendet, die sich dann durch Druckknöpfe, Stege, Teleskopkronen oder Magnete an den Implantaten befestigen lassen, und auf diese Weise die Verankerung einer herausnehmbare Prothese ermöglichen. 

Die Erfahrungen reichen weit über 30 Jahre zurück und beruhen weltweit auf fundierten Erkenntnissen. Durch das spezielle Design der Implantatsysteme gewinnt Ihr Zahnersatz höchste Stabilität und Ästhetik. Für Sie eine große Sicherheit im Alltag! 

Risiken bei Implantaten

Implantate gehen in der Regel nicht - wie manche Organe nach einer Transplantation- durch Abstoßungsreaktionen des Körpers verloren, sondern meistens durch Entzündung des umliegenden Knochengewebes. Die Entzündungen entstehen oft durch mangelnde Mundhygiene, Rauchen oder allgemeine Krankheiten. An der Stelle, wo das Implantat durch die Schleimhaut tritt, können sich Bakterien einnisten und eine Entzündung (Periimplantitis) hervorrufen. Implantatverluste treten meist während der Einheilung und in den ersten 18 Monaten nach dem Einheilen auf.
 

Lebensdauer von Implantaten

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Implantat nach fünf Jahren noch voll funktionsfähig ist, liegt im zahnlosen Unterkiefer bei 90 bis 95 Prozent, nach zehn Jahren bei 85 bis 90 Prozent.
Im zahnlosen Oberkiefer beträgt die Erfolgsrate im fünf Jahres Durchschnitt immerhin 75 bis 85 Prozent.

Zahnimplantate müssen wegen der Infektionsgefahr regelmäßig kontrolliert werden (wie auch die natürlichen Zähne). Rechtzeitig erkannte Infektionen sind deutlich einfacher zu behandeln als fortgeschrittene Infektionen, die bereits zu einem Abbau von Knochenmaterial geführt haben. Daher sollten die Zahnimplantate alle 6 Monate kontrolliert werden

________________________________________________________________________________

Vorteile

  • Die Nachbarzähne bleiben unversehrt. Sehr vorteilhaft, wenn die Nachbarzähne gesund und ohne Füllungen sind
  • Die Aussprache bleibt unverändert
  • Ermöglicht kräftigeres Zubeißen als bei herausnehmbaren Prothesen
  • Implantate verhindern im Gegensatz zu herausnehmbarem Zahnersatz, dass der Kieferknochen schrumpft

Nachteile

  • Um ein Implantat einzusetzen, sind in der Regel eine oder mehrere Operationen mit Zahnfleisch- Aufklappung notwendig. 
  • Unter Umständen bleibt ein Fremdkörpergefühl. Implantate sind starr im Knochen verankert.
  • Eine äußerst konsequente Mundhygiene ist für den langfristigen Erfolg Voraussetzung. 
  • Kosten. Implantatgestützter Zahnersatz ist aufwendig und teurer als herkömmliche Brücken oder Prothesen.
  • Nicht jeder Kiefer und Patient eignet sich für Implantate. Die Indikation muss sorgfältig gewählt werden.
 

_________________________________________________________________________________

Datenschutz  | Impressum  | Disclaimer  |  Sitemap  | Kontakt  | 

Dres. Cos - Zahnärzte,  30457 Hannover. Diese Seiten haben nur informativen Charakter und ersetzen nicht die Behandlung und Beratung durch den Zahnarzt.

Bild: proDente e.V


zurück zu Vollnarkose und SedierungHomevor zu Kinder beim Zahnarzt