Vorsicht bei Produkten aus der Apotheke oder dem Internet.

Stiftung Ökotest hat in einem Test hauptsächlich Inhaltsstoffe der Bleaching–Produkte bewertet.
Denn hier gelten besondere Richtlinien: Nur Zahnärzte dürfen hochkonzentrierte Mittel anwenden. Bei falscher Anwendung drohen Verätzungen am Zahnfleisch und Schädigung der Zähne. Der Test ergab, dass ein Produkt zu iel eines aggressiven Bleichmittels enthielt. Zwei andere Produkte enthielten Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Insgesamt bekam fast die Hälfte der frei erhältlichen Produkte die Note „ungenügend“. rofessionelle Produkte für den Zahnarztbedarf kamen bei der Ökotest besser weg: hier wurde fünfmal die Note sehr gut“ vergeben, sowie dreimal das Urteil „befriedigend“.

Weitere Kritikpunkte im Test waren fehlende Hinweise auf die Stärke der enthaltenen Substanzen.
Bei allen untersuchten Packungen mit eine Ausnahme fehlten entsprechende Angaben. Die Sendung „Service-Zeit“ des Hessischen Rundfunks untersuchte ebenfalls Bleaching Produkte. Bei diesem Test stand die Wirksamkeit der Mittel im Mittelpunkt.
Hierzu wurden vier Produkte getestet. Das Ergebnis war ernüchternd. Nur bei einem einzigen Produkt zeigte sich eine sichtbare Aufhellung. Offenbar sind die Bleichsubstanzen in manchen freiverkäuflichen Mitteln derart niedrig dosiert, dass dies deren Wirksamkeit beeinträchtigt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also lieber auf teure Home-Bleaching-Mittel verzichten, die entweder nicht wirken oder die Gesundheit gefährden.


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letzte Änderung: 20.05.2012